Rezension zu „Horror-Date“ von Sebastian Fitzek
Oh, wie aufregend! „Horror-Date“ von Sebastian Fitzek ist ein Buch, das zum Schmunzeln und Nachdenken gleichermaßen anregt. Wer wollte nicht schon einmal wissen, wie das schlimmste Date des Lebens aussieht? Fitzek nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Online-Datings – mit einem ganz besonderen Twist.
Die Geschichte dreht sich um Raphael, der sich auf einer kontaktfreudigen Plattform für todkranke Menschen anmeldet. Alles läuft super, bis es an sein erstes Date mit der faszinierenden Nala geht. Aber, Überraschung! Raphael ist nicht in der Verfassung, das Date selbst zu bestreiten und überredet seinen besten Freund Julius, für ihn zu springen. Und jetzt wird’s wirklich spannend: Julius, der erfolgsverwöhnte Start-up-Gründer, muss auch noch lügen und sich als „Todkranker“ ausgeben. Da kann ja nur Chaos entstehen!
Fitzeks Schreibstil ist erfrischend locker und spritzig. Er schafft es, ernste Themen mit einer gehörigen Portion Humor zu verknüpfen, sodass man manchmal lauthals lachen muss, während einem gleichzeitig der Gedanke an die Schicksale der Figuren im Kopf bleibt. Besonders gefallen hat mir, wie der Autor die Charaktere ausstattet; sie sind greifbar und menschlich, was zu einem echten Mitfühlen einlädt.
Klar gibt es auch Kritiken: Einige der Wendungen könnten für manchen etwas übertrieben wirken und an den Haaren herbeigezogen scheinen. Aber gerade das trägt zum Spaßfaktor des Buches bei. Es gibt definitiv einige Momente, in denen man sich fragt: „Wie kommt man nur auf so etwas?“.
Fazit: „Horror-Date“ ist eine gelungene Mischung aus Humor und Tiefgang, die perfekt für alle geeignet ist, die das Leben (und das Dating) nicht zu ernst nehmen. Wenn du auf der Suche nach einem unterhaltsamen Lesevergnügen bist, bist du hier genau richtig! Ich vergebe ⭐⭐⭐⭐ von ⭐⭐⭐⭐⭐!