Rezension zu „Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb“ von Richard Osman
Wenn du auf der Suche nach einem herzlichen, witzigen Krimi bist, der dich gleichzeitig zum Schmunzeln und Nachdenken bringt, dann schnapp dir unbedingt „Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb“! Dieser zweite Teil der Mordclub-Serie von Richard Osman ist wie ein gemütlicher Nachmittagstee, der in einem Krimi voller Überraschungen und scharfsinniger Senioren aufgebrüht wird.
Worum es geht
Im Mittelpunkt der Handlung steht Marcus Carmichael, der sich in eine pikante Situation mit der New Yorker Mafia manövriert hat. Natürlich braucht er die Hilfe von Elizabeth, unserer cleveren Meisterin der Entschlüsselung von Geheimnissen. Dabei wird schnell klar: Im beschaulichen Coopers Chase, der Seniorenresidenz, ist nicht alles so ruhig, wie es scheint. Mord und Verbrechen sind an der Tagesordnung, und der Donnerstagsmordclub hat schon wieder seine Hände voller Rätsel. Von skurrilen Charakteren bis hin zu unvergesslichen Dialogen ist die Geschichte spannend, humorvoll und mit einer Prise britischen Charmes gewürzt.
Die Hauptfiguren und der Schreibstil
Elizabeth und ihre Freunde – vier rüstige Senioren, die sich nichts gefallen lassen – sind einfach der Wahnsinn! Ihre Dynamik, der Humor und die scharfen Dialoge machen das Lesen zu einer Freude. Osman schafft es, jedem Charakter eine eigene, liebenswerte Note zu geben, die uns emotional berührt und mit der Geschichte verwobene Stränge von Freundschaft, Verlust und Abenteuerlichkeit bietet.
Der Schreibstil ist locker und voller Witz, mit cleveren Anspielungen und einem feinen Gespür für Situationskomik. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich sitze mit den Protagonisten bei einer Tasse Tee und höre gespannt ihren Geschichten zu. Es gibt zwar einige Passagen, in denen die Rückblicke und Tagebucheinträge etwas zu langatmig sind, aber hey, das nehmen wir in Kauf für den Charme dieser Seniorenband.
Kritikpunkte
Trotz meiner Begeisterung gab es einige Passagen, die sich manchmal langwierig anfühlten. Einige der Tagebucheinträge schienen redundant und hätten straffer gefasst werden können. Ein kleiner Makel in einem ansonsten vielversprechenden Krimi, der mich dennoch bestens unterhalten hat.
Fazit
Alles in allem ist „Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb“ ein weiterer Hit von Richard Osman, der die Herzen aller Krimifans höher schlagen lässt. Wenn du Lust auf eine Mischung aus Humor, cleveren Wendungen und einer Portion Nostalgie hast, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Lasst uns die Senioren nicht unterschätzen – sie haben noch so manches Ass im Ärmel!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (4,6 von 5)
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