Startseite Regio PostNiedersachsen Post Zoll-Großeinsatz deckt massive Verstöße im Gastgewerbe auf: Ungültige Arbeitsgenehmigungen und Mindestlohn-Skandal!

Zoll-Großeinsatz deckt massive Verstöße im Gastgewerbe auf: Ungültige Arbeitsgenehmigungen und Mindestlohn-Skandal!

von Nordische Post
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Schockierende Enthüllungen: Zoll deckt illegale Praktiken im Hotel- und Gaststättengewerbe auf!

Osnabrück (ots) – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) hat am 08. Juni 2024 eine großangelegte Razzia im Hotel- und Gaststättengewerbe durchgeführt. Der unangekündigte Einsatz fand im gesamten Bundesgebiet statt und sorgte für einige überraschende Entdeckungen. Die Zöllnerinnen und Zöllner nahmen insbesondere die Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen Pflichten und des Mindestlohns ins Visier.

42 Zöllner im Einsatz – 168 Personen befragt!

Im Bereich des Hauptzollamts Osnabrück waren 42 Zöllnerinnen und Zöllner in den Regionen Osnabrück, Nordhorn, Cloppenburg sowie Diepholz unterwegs. Insgesamt wurden 168 Personen nach ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Dabei kam es zu mehreren gravierenden Verstößen:

  • Fünf angetroffene ausländische Arbeitnehmer verfügten nicht über eine gültige Arbeitserlaubnis.
  • Zwei Personen wiesen sich sogar mit gefälschten Dokumenten aus – Strafverfahren wegen Urkundenfälschung wurden eingeleitet.

54 Verdächtige Sachverhalte – Verdacht auf illegale Praktiken

Die Ermittler stellten nach vorläufigen Ergebnissen 54 Sachverhalte fest, die weitere Prüfungen erforderlich machen. Dabei handelt es sich um:

  • 17 Anhaltspunkte für Unterschreitung des vorgeschriebenen Mindestlohns
  • 13 Verdachtsfälle von Sozialleistungsbetrug
  • 12 Fälle, in denen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten nicht eingehalten wurden

An die durchgeführten Prüfungen schließen sich umfangreiche Nachprüfungen an. Dabei werden die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere Geschäftsunterlagen unter die Lupe genommen.

Besondere Aufmerksamkeit auf Hotellerie und Gastronomie

Der Zoll legt ein besonderes Augenmerk auf die Hotellerie und Gastronomie. Das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe unterliegt den Regelungen des Mindestlohngesetzes (MiLoG). Seit dem 1. Januar 2024 beträgt der allgemeine Mindestlohn 12,41 Euro je Zeitstunde.

Der Zoll trägt durch seine umfangreichen Prüf- und Ermittlungsverfahren entscheidend zur Sicherung der Sozialsysteme und Staatseinnahmen bei und ermöglicht damit faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen. Diese rigorosen Kontrollen erfolgen risikoorientiert und umfassen sowohl stichprobenweise Prüfungen als auch vollständige Überprüfungen aller Beschäftigten eines Arbeitgebers.

Diese Razzia zeigt einmal mehr: Der Zoll bleibt wachsam und zieht Schwarzarbeitern den Stecker! Bleiben Sie dran für weitere Updates zu diesem brisanten Fall.

Felix Karlsen, Nordische Post

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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