Kontroll- und Durchsuchungsaktion gegen Clankriminalität in Ostfriesland
Aurich/Wittmund (ots) – In Ostfriesland haben Behörden am Dienstag umfangreiche Durchsuchungs- und Kontrollmaßnahmen gegen die organisierte Clankriminalität durchgeführt.
Durchsuchungsaktion
Bei der konzertierten Aktion waren über 200 Einsatzkräfte beteiligt, darunter die Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund, die Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück sowie das Hauptzollamt Oldenburg. Weitere Unterstützung erhielten sie von der Zollfahndung Hannover, der Steuerfahndung und dem Landkreis Aurich.
Im Rahmen der Einsätze mussten Teile der Oldersumer Straße in Aurich vorübergehend gesperrt werden. Die Ermittlungen richten sich gegen zahlreiche Personen, die dem Clanmilieu zugeordnet werden. Den Beschuldigten werden unter anderem Vermögensdelikte, Wirtschaftsdelikte sowie Steuerstraftaten vorgeworfen.
Durchsuchte Objekte und beschlagnahmte Beweismittel
Insgesamt durchsuchten die Einsatzkräfte 16 Objekte, überwiegend in Ostfriesland, insbesondere im Stadtgebiet Aurich sowie in Wittmund, Wiesmoor und Norden. Dabei handelt es sich um verschiedene gewerbliche Einrichtungen und Privatwohnungen von Beschuldigten. Zahlreiche Beweismittel und Vermögenswerte konnten sichergestellt werden.
Ermittlungsstand
Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange. Die Vielzahl der sichergestellten Beweismittel wird nun ausgewertet. Die niedersächsische Polizei und Justiz betrachten die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen als einen Schwerpunkt ihrer landesweiten Strategie. Diese Strategie umfasst umfassende Maßnahmen, um kriminellen Aktivitäten wirksam entgegenzuwirken und sie nachhaltig zu bekämpfen.
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