Polizei Hannover sichert über 200 Kilogramm Marihuana
Hannover (ots) – Die Polizei Hannover hat nach umfangreichen Ermittlungen einen der größten Drogenfunde in ihrem Zuständigkeitsbereich sichergestellt. Dabei wurden mehr als 200 Kilogramm Marihuana sowie knapp ein Kilogramm Kokain beschlagnahmt.
Ermittlungen und Verdächtige
Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis aus der Polizeiinspektion Garbsen, der den Verdacht erhärtete, dass ein 31-jähriger Mann aus Hannover im großen Stil mit Marihuana handeln könnte. In der Folge wurden umfassende Maßnahmen eingeleitet.
Lieferungen aus Spanien
Die Ermittler fanden heraus, dass ein LKW aus Spanien regelmäßig den Hauptverdächtigen und zwei weitere Komplizen mit großen Mengen Marihuana beliefert hat. Nach diesen Abgaben transportierten die Tatverdächtigen die Drogen in Wohnungen in Hannover-Herrenhausen und Langenhagen.
Festnahmen und Durchsuchungen
In den frühen Morgenstunden des 30. Januar 2026 nahmen die Ermittler den Hauptverdächtigen auf frischer Tat fest, als er mehrere Kartons mit Betäubungsmitteln übernahm. Zeitgleich durchsuchten Polizeikräfte die Wohnungen eines weiteren 31-jährigen sowie eines 33-jährigen Verdächtigen und stellten dort große Mengen Drogen, Bargeld und Waffen sicher.
Unterstützung von Polizeikräften
Zusätzlich wurden die beiden LKW-Fahrer auf ihrem Rückweg nach Spanien im Raum Heilbronn festgenommen. Alle Tatverdächtigen sehen sich nun dem Vorwurf des Handels mit Betäubungsmitteln gegenüber. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover hat das Amtsgericht Hannover Untersuchungshaft angeordnet.
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