Zwei NDR-Produktionen mit Grimme-Preis ausgezeichnet
Hamburg (ots) – Beim diesjährigen Grimme-Preis werden zwei (Ko)-Produktionen des NDR geehrt. Der Thriller „Die Nichte des Polizisten“ ist in der Kategorie „Fiktion“ prämiert worden. Der Film thematisiert institutionelle Blindstellen und die Fragilität der Sicherheit.
Auszeichnungen und Jurybegründung
In der Kategorie „Kinder und Jugend“ erhält auch der Kinofilm „Grüße vom Mars“ einen Grimme-Preis. Die Jury beschreibt den Film als herausragenden Familienfilm, der das Aufwachsen eines Jungen im Autismus-Spektrum mit außergewöhnlicher Sensibilität schildert.
Reaktionen und Zitate
„Der Grimme-Preis für unseren Kinderfilm ‚Grüße vom Mars‘ freut mich besonders. Mit großer Sensibilität und erzählerischer Kraft erzählt er vom Aufwachsen eines Jungen im Autismus-Spektrum und zeigt, wie berührend und relevant Geschichten für ein junges Publikum sein können.“ – Frank Beckmann, NDR Programmdirektor
Details zu den Produktionen
„Grüße vom Mars“, eine Adaption des gleichnamigen Kinderbuches, erzählt die Geschichte des autistischen zehnjährigen Tom. Die Hauptrollen sind mit Theo Kretschmer, Lili Lacher, Anton Noltensmeier und weiteren besetzt. Regie führte Sarah Winkenstette. Der Film entstand in Koproduktion mit verschiedenen Partnern, darunter der NDR.
Der Polizei-Thriller „Die Nichte des Polizisten“ thematisiert die Gefahren, denen eine junge Polizistin zu Beginn ihrer Karriere ausgesetzt ist. Angelehnt an den Mord an Michèle Kiesewetter, beleuchtet der Film die Verstrickungen innerhalb der Polizei und den Umgang mit organisierter Kriminalität. Regie führte Dustin Loose und das Drehbuch stammt von Rolf Basedow, Nicole Armbruster und Gabriela Sperl.
Medieninformation
Die Preisverleihung findet am 24. April statt.
Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash
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