Sieben Nominierungen für NDR Produktionen beim Grimme-Preis 2026
Hamburg (ots) – Für den diesjährigen Grimme-Preis sind sieben Produktionen des NDR nominiert worden.
Kategorien und Nominierungen
In der Kategorie „Fiktion“ hat der Thriller „Die Nichte des Polizisten“ die Chance auf eine Auszeichnung. Die von NDR verantwortete ARD Story „Der Herr der Fässer – Atom-Debakel Asse“ ist in der Kategorie „Information und Kultur“ nominiert. Das internationale Rechercheprojekt „Damascus Dossier“ hat sich den Preis für die „besondere journalistische Leistung“ erkämpft. In der Kategorie „Kinder und Jugend“ sind gleich zwei NDR Produktionen nominiert: die Kino-Koproduktion „Grüße vom Mars“ und die Dokusoap-Serie „Azubi Storys“. In der Kategorie „Unterhaltung“ könnte das Format „extra 3 Takeover“ einen Grimme-Preis gewinnen.
Details zu den Nominierungen
„Die Nichte des Polizisten“ erzählt die Geschichte einer jungen Polizistin, die bei ihrem Streben nach Gerechtigkeit in ihrer Karriere auf kriminelle Strukturen innerhalb der Polizei trifft. Der Film basiert auf dem ungeklärten Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn und wird von Dustin Loose inszeniert.
„Die Nichte des Polizisten“ – Dietmar Niehaus, IDD GmbH
„Der Herr der Fässer – Atom-Debakel Asse“ thematisiert die Probleme des Atommülllagers Asse und die Überflutung der Stollen. Im Film wird die Perspektive eines Ingenieurs aufgegriffen, der die Herausforderungen bei der Entsorgung des Atommülls schildert. Carsten Rau steht als Regisseur hinter diesem Projekt.
„Der Herr der Fässer – Atom-Debakel Asse“ – Dietmar Schiffermüller, NDR
Das Projekt „Damascus Dossier“ gibt Einblick in Menschenrechtsverletzungen in Syrien und basiert auf geheimen Dokumenten, die von einem syrischen Oberst geschmuggelt wurden. In der Zusammenarbeit des NDR mit WDR und der Süddeutschen Zeitung zeigen Journalisten aus 25 Ländern die schrecklichen Verhältnisse auf.
Die Kinoproduktion „Grüße vom Mars“ ist eine Adaption eines Kinderbuches und beleuchtet das Leben des zehnjährigen autistischen Tom. Die Regie führte Sarah Winkenstette, und das Projekt erhielt Unterstützung von verschiedenen Filmförderungen.
Die Doku-Serie „Azubi Storys“ zeigt den Alltag von Auszubildenden und deren Herausforderungen in verschiedenen Berufen. Das Format wird von „i&u Studios“ in Zusammenarbeit mit WDR/NDR produziert.
„extra 3 Takeover“ bietet eine neue Perspektive auf gesellschaftliche Themen und spricht in der ersten Episode Rassismus an. Moderiert wird die Sendung von Komikerin Maraam Tarraf.
Der NDR ist zudem an dem nominierten Film „Riefenstahl“ beteiligt, der in Kooperation mit WDR, SWR, BR und rbb produziert wurde.
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/5VWEc0
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