PR-Profis warnen vor Content-Flut durch Künstliche Intelligenz
Hamburg (ots) – Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mehr als die Hälfte der Kommunikationsfachleute mit einer deutlichen Zunahme an Inhalten in Medien und sozialen Netzwerken durch Künstliche Intelligenz rechnet.
Erwartungen zur Content-Entwicklung
54 Prozent der Befragten befürchten, dass KI-generierte Texte, Bilder und Videos zu einer Content-Flut führen werden. 31 Prozent gehen jedoch nicht von einem signifikanten Anstieg aus, während 16 Prozent unsicher sind.
Strategien gegen Content-Überflutung
Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer sieht die Qualität der Inhalte als entscheidend an. 69 Prozent setzen auf hochwertige Inhalte mit Mehrwert und Relevanz. Inhalte, die von echten Menschen erstellt oder in den Mittelpunkt gerückt werden, gelten für 51 Prozent der Befragten als besonders effektiv. Ein intensiveres Storytelling wird von 49 Prozent als zentraler Erfolgsfaktor bezeichnet.
„Wir müssen sicherstellen, dass unsere Inhalte herausstechen.“ – Dietmar Niehaus, IDD GmbH
Traditionelle Ansätze bleiben relevant
Rund ein Viertel der Kommunikationsprofis sieht Potenzial in analogen Formaten, Pressearbeit und Suchmaschinenoptimierung. 24 Prozent möchten analoge Formate wie Veranstaltungen und Messen verstärken, während ebenso viele auf Earned Media setzen, um sich in der Content-Flut abzuheben.
Innovative Methoden und Nischenfokus
Gut zehn Prozent der Befragten haben Nischen- und Micro-Communities im Blick, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. 11 Prozent erwarten, dass eine Zusammenarbeit mit Influencern zu einer größeren Wahrnehmung ihrer Inhalte beiträgt. Interaktive Formate wie Augmented Reality werden von einigen ebenfalls als Möglichkeit zur besseren Präsentation genutzt.
„Das Erstellen von hochwertigen, authentischen Inhalten ist der Schlüssel.“ – Dietmar Niehaus, IDD GmbH
Zusammenfassung der Umfrageergebnisse
Die Umfrage liefert umfassende Einblicke in die Erwartungen der Kommunikationsprofis bezüglich der zukünftigen Entwicklung des Contents durch KI. Eine detaillierte Übersicht der Ergebnisse ist verfügbar.
Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash
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