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Polizei Hamburg erwischt aggressive Raser: Fahrverbote und hohe Bußgelder drohen!

Polizei Hamburg erwischt aggressive Raser: Fahrverbote und hohe Bußgelder drohen!

„Polizei Hamburg nimmt Verkehrssünder ins Visier! Rücksichtslose Raserei und gefährliche Überholmanöver führen zu Fahrverboten und hohen Bußgeldern. Alle Infos hier!“

Nordische Post 8 Monaten ago 0 0

Hamburg: Erfolgreiche Polizeikontrollen gegen aggressives Fahrverhalten und Geschwindigkeitsverstöße

POL-HH: 230710-3. ProVida-Woche der Verkehrsdirektion Innenstadt/West - Polizei nimmt erneut verstärkt Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikte ins Visier

Hamburg (ots) – In der vergangenen Woche fanden intensive und zielgerichtete Verkehrskontrollen zur Bekämpfung von aggressivem Fahrverhalten und Geschwindigkeits- sowie Abstandsverstößen in Hamburg statt. Unter der Leitung der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) wurden diese Kontrollen in Zusammenarbeit mit der VD Ost (VD 3) durchgeführt. Dabei kamen die speziellen ProViDa-Fahrzeuge (Proof-Video-Data) zum Einsatz. Mehrere Fahrerinnen und Fahrer müssen nun mit Fahrverboten und Eintragungen in das Fahreignungsregister rechnen.

Aggressives Fahrverhalten, zu hohe Geschwindigkeit und das Unterschreiten des Sicherheitsabstands sind weiterhin die Hauptursachen für Unfälle auf Hamburgs Straßen. Diese Regelverstöße führen nicht nur zu Verkehrsunfällen, sondern auch zu erheblichen Verletzungen sowohl der Beteiligten als auch unbeteiligter Personen.

Insgesamt wurden während der Kontrollen 141 Fahrzeuge und 170 Insassen angehalten und überprüft. Die Polizei stellte dabei folgende Verstöße fest:

  • 73 Geschwindigkeitsüberschreitungen (davon 52 im Fahrverbotsbereich)
  • 3 Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • 33 verbotswidrige Nutzung eines Mobiltelefons
  • 9 Missachtungen des Rotlichts
  • 10 verbotswidrige Überholmanöver
  • 12 sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten

Zusätzlich wurden neun Mängelmeldungen wegen fehlender Fahrzeugpapiere/Führerscheine oder technischer Mängel an den Fahrzeugen erstellt.

Während der Kontrollen gab es einige bemerkenswerte Vorfälle:

Bereits am ersten Tag fiel den Polizeikräften ein 23-jähriger Fahrer auf, der mit bis zu 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h die Straße An der Alten Süderelbe entlangfuhr und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Ihn erwarten ein Bußgeld von 1.400 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister.

Am Dienstagmorgen wurde ein Taxifahrer auf der Köhlbrandbrücke mit 98 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h erwischt. Neben den üblichen Strafen von 400 Euro Bußgeld, vier Wochen Fahrverbot und zwei Punkten im Fahreignungsregister wird er sich auch bei der Fahrerlaubnisbehörde verantworten müssen.

Weiterhin wurde ein 18-jähriger Fahranfänger kontrolliert, der in der Ersatzradmulde seines Autos ein Soundmodul eingebaut hatte, um seinem Fahrzeug einen übermäßig lauten Klang zu verleihen. Dies führte zur Erlöschung der Betriebserlaubnis und zu Bußgeldern für den Fahrer und die Halterin des Fahrzeugs.

Des Weiteren wurden zwei Motorradfahrer gestoppt, die die Finkenwerder Straße mit bis zu 152 km/h anstatt der erlaubten 60 km/h befuhren und ganze Fahrzeugkolonnen überholten. Beide Fahrer erwartet ein Bußgeld von 3.000 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg.

Ein 42-jähriger Motorradfahrer wird mit noch höheren Strafen rechnen müssen. Er wurde dabei gefilmt, wie er seine Honda mit 195 km/h auf einer Strecke mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h fuhr. Zudem wurde er auf der Oldesloer Straße mit 166 km/h gemessen, obwohl dort nur 70 km/h erlaubt sind. Ihn erwarten ein Bußgeld von 4.200 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und sechs Punkte im Fahreignungsregister.

Die Polizei wird auch in Zukunft ähnliche Einsätze zur Sicherheit auf Hamburgs Straßen durchführen.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Polizei Hamburg.

Rückfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sören Zimbal
Telefon: +49 40 4286-56214
E-Mail: [email protected]
www.polizei.hamburg

Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell

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