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Manipulationen an Fahrzeugabgasanlagen in Hamburger Innenstadt – Polizei stoppt mehrere Autofahrer

von Nordische Post
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Manipulation an Fahrzeugen in der Hamburger Innenstadt festgestellt

Hamburg (ots) – Am Wochenende haben Einsatzkräfte der Dienstgruppe Autoposer mehrere Autofahrer kontrolliert, die durch Modifikationen an ihren Fahrzeugen überhöhte Lärmemissionen verursacht haben.

Details der Kontrollen

In der Ludwig-Erhard-Straße überprüften die Beamten am Freitagabend einen Audi RS3, dessen Geräuschkulisse auffiel. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass eine Klappenabgasanlage mit einem unzulässigen Steuerungsmodul verbaut war, wodurch die Abgasklappen dauerhaft geöffnet waren. Zusätzlich fanden die Polizisten eine offene Luftansaugung, einen geänderten Turbolader sowie eine offene Kurbelgehäuseentlüftung vor. Der Hauptkatalysator und Ottopartikelfilter waren durch ein inhaltsloses Rohr ersetzt worden. Diese Veränderungen führten vermutlich zu einer Leistungssteigerung auf etwa 630 PS und erhöhten den Geräuschpegel um acht Dezibel. Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlosch dadurch.

Der Fahrer muss mit einem Bußgeld von 135 Euro, einem Punkt im Fahreignungsregister und Verfahrenskosten von über 1.000 Euro rechnen.

Weitere Feststellungen am Samstag

Am Samstagabend kontrollierten die Beamten in der Adenauerallee einen 25-jährigen Fahrer eines Mercedes CLS 500, der durch mehrere Kurzsprints im Innenstadtbereich aufgefallen war. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Mittelschalldämpfer manipuliert war, wodurch das Standgeräusch um zehn Dezibel überschritten wurde. Währenddessen erhielt die Polizei einen Hinweis auf hochmotorisierte Fahrzeuge im Bereich Neuer Wall und kontrollierte auch einen 23-jährigen Fahrer eines Cupra Ateca, der durch übermäßigen Lärm auffiel. Bei diesem Fahrzeug waren die Abgasklappen der Zubehöranlage außer Betrieb und ebenfalls dauerhaft geöffnet.

In beiden Fällen kam es zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Fahrer müssen jeweils mit einem Bußgeld von 135 Euro, einem Punkt im Fahreignungsregister und Verfahrenskosten von rund 1.000 Euro rechnen. Zudem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des verursachten Lärms gefertigt, die mit einem Bußgeld von mindestens 80 Euro verbunden ist.

Zukünftiges Vorgehen der Polizei

Die Polizei Hamburg beabsichtigt, weiterhin entschlossen gegen technische Manipulationen und übermäßigen Fahrzeuglärm vorzugehen, um die Sicherheit und Lebensqualität in der Stadt zu wahren.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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