Startseite Regio PostHamburger PostHafengeburtstag in Hamburg: S‑Bahnhof Landungsbrücken wegen Überfüllung kurz gesperrt, Gesuchter festgenommen

Hafengeburtstag in Hamburg: S‑Bahnhof Landungsbrücken wegen Überfüllung kurz gesperrt, Gesuchter festgenommen

von Nordische Post
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Bundespolizei mit verstärktem Einsatz beim 837. Hafengeburtstag in Hamburg

Hamburg (ots) – Anlässlich des 837. Hafengeburtstags war die Bundespolizeiinspektion Hamburg mit verstärkten Kräften im bahnpolizeilichen Bereich im Einsatz.

Die Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden durch Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei sowie der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit verstärkt und operierten in einer besonderen Aufbauorganisation (BAO). Schwerpunkte lagen an den S-Bahnhöfen Reeperbahn und Landungsbrücken, wo es über das Veranstaltungswochenende ein hohes Personenaufkommen gab. Die Bundespolizei zeigte Präsenz und stand Reisenden und Veranstaltungsgästen als Ansprechpartner zur Verfügung, um einen sicheren und möglichst störungsfreien Ablauf zu gewährleisten.

Am S-Bahnhaltepunkt Landungsbrücken baute die DB-Sicherheit ein Einbahnstraßenkonzept auf, um Stauungen zu vermeiden und Zu- und Abströme zu lenken. Der Bahnsteig musste kurzzeitig zu Stoßzeiten wegen drohender Überfüllung gesperrt werden.

Am 08.05.2026 gegen 21:55 Uhr stellten Einsatzkräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Streitigkeiten am S-Bahnhof Landungsbrücken fest. Bei der Kontrolle eines 31-jährigen ghanaischen Staatsangehörigen ergab sich eine Ausschreibung zur Festnahme: Seit Januar 2026 wurde er mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gesucht. Er wurde dem Bundespolizeirevier in Altona zugeführt und nach Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 2.760 Euro wieder entlassen.

Am 09.05.2026 gegen 22:45 Uhr musste der Zugang zum S-Bahnhof Landungsbrücken gesperrt werden, da es auf dem Bahnsteig zu einem medizinischen Notfall kam. Eine etwa 60-jährige männliche Person musste reanimiert werden. Die Erstversorgung übernahm ein Rettungshelfer der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit; die Person wurde anschließend an den eintreffenden Notarzt übergeben. Zum Gesundheitszustand konnten keine Auskünfte gegeben werden.

Nach Angaben der Bundespolizei ging das taktische Sicherheitskonzept im bahnpolizeilichen Bereich in Hamburg vollends auf. Die Zusammenarbeit mit Einsatzkräften der Hamburger Polizei und Sicherheitskräften der DB AG verlief demnach sehr gut.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Bundespolizeiinspektion Hamburg

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