Durchsuchungen nach Betrugsverdacht in Hamburg-Wandsbek
Hamburg (ots) – Die Polizei Hamburg ermittelt gegen mehrere Personen, die verdächtigt werden, unberechtigt über eine Million Euro von Kundenkonten ins Ausland transferiert zu haben.
Tatablauf und Verdächtige
Im Zeitraum von Mai bis August 2025 haben drei Männer und eine Frau, angestellt in einer Bankfiliale im Stadtteil Wandsbek, mutmaßlich gewerbsmäßigen Computerbetrug begangen. Auf Grundlage eines Hinweises einer Bank und umfangreicher Ermittlungen des Landeskriminalamts (LKA 1B) stehen die Tatverdächtigen im Verdacht, personenbezogene Daten von über 1.400 Kunden, vorwiegend älteren Alters, rechtswidrig erlangt zu haben.
Überweisungen und Ermittlungen
Mit den erlangten Daten transferierten die Verdächtigen innerhalb von drei Monaten etwa 1,4 Millionen Euro an sogenannte Briefkastenfirmen, für die zwei der Tatverdächtigen Bankkonten eröffnet hatten. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hatte daraufhin beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Verdächtigen erwirkt.
Durchsuchungen und Folgen
Gestern vollstreckten die Ermittler die Durchsuchungsbeschlüsse in den Stadtteilen Eimsbüttel, Lokstedt, Horn, Billstedt und Niendorf. Bei den Wohnungsdurchsuchungen wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Die Verdächtigen, im Alter von 25 bis 41 Jahren mit unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten, verblieben nach den polizeilichen Maßnahmen an ihren Wohnanschriften.
Aktueller Ermittlungsstand
Die Ermittlungen des LKA 1B sind weiterhin im Gange.
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