Startseite Regio PostHamburger Post DAK-Gesundheit schlägt Alarm: Ungerechte GKV-Finanzierung belastet Millionen – Forderung nach sofortiger Reform!

DAK-Gesundheit schlägt Alarm: Ungerechte GKV-Finanzierung belastet Millionen – Forderung nach sofortiger Reform!

von Nordische Post
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Aufruhr in der Krankenversicherungslandschaft: DAK-Gesundheit fordert Gerechtigkeit!

Hamburg (ots) – In einer bahnbrechenden Resolution hat der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit die dringende Notwendigkeit für eine gerechtere Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) betont.

Ungleiche Behandlung ein sozialpolitischer Skandal

Die DAK-Gesundheit schlägt Alarm: Mehr als 73 Millionen gesetzlich Versicherte leiden seit Jahren unter finanzieller Benachteiligung. Besonders hervorgehoben wird die Ungleichbehandlung bei der Finanzierung der Kosten für Bürgergeldbeziehende.

Während gesetzliche Krankenkassen monatlich lediglich rund 120 Euro aus Steuermitteln erhalten, muss der Staat für privat Versicherte, die Bürgergeld empfangen, stolze 420 Euro zahlen. Diese krassen Unterschiede belasten die Beitragszahler der GKV mit unglaublichen neun Milliarden Euro, so eine kürzlich vom IGES Institut für den GKV-Spitzenverband veröffentlichte Studie.

Transformationsfonds bedroht Stabilität der GKV-Beiträge

Ein weiteres heißes Thema: Die Finanzierung des geplanten Transformationsfonds im Rahmen der Krankenhausreform. Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit unterstützt grundsätzlich einen Umbau der Krankenhauslandschaft in Deutschland, warnt jedoch vor den finanziellen Konsequenzen. Die Bundesregierung schlägt vor, den Umbau zu 50 Prozent über Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen zu finanzieren. Dies würde zwangsläufig zu einem drastischen Anstieg der GKV-Beiträge führen – ein Szenario, das laut zahlreichen Experten sogar verfassungswidrig sein könnte.

PKV bleibt unangetastet – GKV versinkt unter Lasten

Für viele absolut unverständlich: Während Privatversicherungen keinen Beitrag leisten sollen, sollen gesetzlich Versicherte die gesamte finanzielle Last schultern. Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit appelliert daher an die Gesundheitspolitikerinnen und -politiker im Deutschen Bundestag, diese Benachteiligung zu beenden und für eine gerechte, solidarische und nachhaltige Finanzierung der GKV zu sorgen.

„Beenden Sie endlich die Benachteiligung der gesetzlich Versicherten und sorgen Sie für eine gerechte, solidarische und nachhaltige Finanzierung der GKV!“, so der eindringliche Appell von Roman G. Weber, Vorsitzender, und Dr. Johannes Knollmeyer, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der DAK-Gesundheit.

Es bleibt zu hoffen, dass die Politik diese kritischen Stimmen hört und nicht länger die finanziellen Lasten der gesetzlichen Versicherungsträger ignoriert. Bleiben Sie dran für weitere Entwicklungen in dieser brisanten Angelegenheit.

Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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