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Bundessiegerin des Plakatwettbewerbs „bunt statt blau“ gegen Komasaufen kommt aus Berlin

von Nordische Post
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Bundessieger von „bunt statt blau“ stehen fest

Hamburg (ots) – Die Gewinner des Plakatwettbewerbs „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ sind bekannt. Die Schülerin Virginia Pereira Gomes aus Berlin wird als Bundessiegerin ausgezeichnet.

Wettbewerb und Teilnehmer

In diesem Jahr haben rund 6.000 Schülerinnen und Schüler an der 17. Auflage des Wettbewerbs teilgenommen. Virginia Pereira Gomes aus Berlin belegt den ersten Platz, gefolgt von Ashton Wittbecker aus Hessen und Greta Neuendorf aus Brandenburg.

Auszeichnung und Zitate

DAK-Vorstandsvorsitzender Andreas Storm würdigt das Plakat der Bundessiegerin: „Die Bundessiegerin zeigt mit ihrem Plakat den Kerngedanken unserer Präventionskampagne eindrucksvoll: Alkohol wird häufig mit Spaß und Lockerheit verbunden. Tatsächlich aber kann der Rausch auch Menschen von der Welt draußen abschneiden.“

„Ich hätte allen jungen Künstlerinnen und Künstlern einen Preis gegeben“, sagt Prof. Dr. Hendrik Streeck, der die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen hat.

Plakat und Bedeutung

Virginia Pereira Gomes beschreibt ihr Plakat als Symbol für die Befreiung vom Alkohol: „Bei meinem Bild erhebt sich die Figur aus der zerbrochenen Flasche und erblickt eine faszinierende Landschaft.“ Sie betont die Wichtigkeit von Achtsamkeit und Präsenz im Leben.

Sonderpreise

Zusätzlich erhalten zwei Sonderpreise Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Darija Shliakhetko aus Worms wird in der Kategorie „Junge Talente“ ausgezeichnet, während ein Team aus Lippstadt beim Sonderpreis „Social Media“ überzeugt.

Statistische Hintergründe

Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass 2024 die Zahl der Klinikbehandlungen von Kindern und Jugendlichen wegen Alkoholvergiftungen auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesenkt wurde. Dabei sank die Zahl der behandelten Jugendlichen auf 8.781, was einem Rückgang von 5,3 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht.

Ziele der Kampagne

Prof. Dr. Hendrik Streeck betont die Notwendigkeit, Gesundheitsbewusstsein frühzeitig zu fördern: „Wir müssen Gesundheit stärker wertschätzen, bevor Menschen krank werden.“ DAK-Vorstandschef Andreas Storm hebt hervor, dass die Präventionsarbeit nicht nachlassen dürfe, um weiterhin junge Menschen für die Risiken von Alkohol zu sensibilisieren.

Die Präventionskampagne „bunt statt blau“ ist Teil der „Aktion Glasklar“, die Lehrkräfte und Eltern über Alkoholauflärung informiert.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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