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Asklepios Kliniken implementiert KI-Plattform Aidoc in 28 Standorten zur Bildanalyse

von Nordische Post
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Asklepios schließt KI-Rollout in der Radiologie erfolgreich ab

Hamburg (ots) – Die Asklepios Kliniken haben den konzernweiten Rollout der KI-Plattform Aidoc aiOS(TM) erfolgreich abgeschlossen und setzen damit in ihren Akutkliniken umfassend auf Künstliche Intelligenz (KI) in der radiologischen Versorgung.

Implementierung und Vorteile

Das System ist nun an 28 Klinikstandorten aktiv und unterstützt die medizinischen Teams rund um die Uhr bei der Analyse von Röntgen- und CT-Bildern. Monatlich werden durch die KI mehr als 35.000 CT- und Röntgenbilder analysiert. Dank der Technologie profitieren insbesondere kleinere Standorte sowie die Notfallversorgung.

Erklärungen zur Technologie

„Mit dem erfolgreichen Rollout an 28 Standorten haben wir unser Versprechen eingelöst, modernste Technologie direkt an das Krankenbett zu bringen“, sagt Marco Walker, CEO der Asklepios Kliniken Gruppe. Bei der Implementierung handelt es sich um einen Teil der Digitalstrategie von Asklepios, die durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) gefördert wird.

Projekte und Perspektiven

PD Dr. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer der Asklepios Kliniken, erläutert, dass das KI-Projekt in der Radiologie den ersten Meilenstein eines umfassenden Digitalisierungsprojekts, dem Health Data Hub, darstellt. Diese Plattform verbessert viele Arbeits- und Entscheidungsprozesse im klinischen Alltag. Die KI-Software von Aidoc dient hierbei als Clinical Decision Support System (CDSS) und unterstützt Prognose- und Risikoeinschätzungen.

„Wir entlasten unsere Ärztinnen und Ärzte insbesondere in den Nacht- und Wochenenddiensten und erhöhen gleichzeitig die Patientensicherheit“, so PD Dr. Sheikhzadeh.

Erfahrungen und Pilotstandorte

Die Technologie analysiert automatisch CT- und Röntgenaufnahmen auf akute Pathologien. Alexander Steinmetz, Chefarzt der Radiologie an der Asklepios Nordseeklinik Sylt, hebt hervor, dass die Software einen digitalen Schulterblick bietet und zeitkritische Befunde schneller in den Fokus rückt. Dies sei besonders wichtig für die 24/7-Grundversorgung auf der Insel.

„Die Priorisierung wird klarer, die kognitive Belastung sinkt, und Entscheidungen werden strukturierter getroffen“, so Steinmetz.

Zusammenarbeit und Sicherheitsvorkehrungen

Nadine Vermeerbergen, Projektleiterin bei Asklepios IT, betont die hervorragende Zusammenarbeit mit Aidoc in der technischen Konzeption und der Integration der KI-Technologie. Die Implementierung erfolgt unter einem sicheren, cloudbasierten Ansatz, der die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften sichert.

Erfolge in der Radiologie

Asklepios stützt sich auf nachgewiesene KI-Erfolge, die bereits in anderen Kliniken erzielt wurden. So wurde beispielsweise am Unfallkrankenhaus Berlin eine Steigerung der Erkennungsrate für intrakranielle Blutungen nachgewiesen und die Bearbeitungszeit für Notfall-Schädel-CTs an der Yale School of Medicine signifikant reduziert.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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