Startseite Regio PostDelmenhorster PostBrand in Technikraum eines Melkstalls in Hude – Feuer bei Photovoltaikanlage gelöscht

Brand in Technikraum eines Melkstalls in Hude – Feuer bei Photovoltaikanlage gelöscht

von Nordische Post
0 Kommentare 1 Aufrufe

Feuerwehreinsatz bei Akku-Brand in Melkstall

Hude (ots) – Am Morgen des 12. Februar 2026 um 6:11 Uhr wurden die Feuerwehren aus Hude, Altmoorhausen und Dingstede zu einem Brand in einem Technikraum eines Melkstalls an der Bremer Straße alarmiert.

Einsatzablauf

Nach der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen aus. Es wurde ein Feuer in den Batteriespeichern einer installierten Photovoltaikanlage vermutet.

Maßnahmen der Einsatzleitung

Aufgrund der Art der brennenden Akkus, die giftige und gesundheitsschädliche Gase abgeben können, entschloss sich die Einsatzleitung, die Hygienekomponente der Feuerwehr Altmoorhausen hinzuzuziehen. Diese Maßnahme diente dem Schutz der Einsatzkräfte bei potenziell gefährlichen Stoffen.

Brandbekämpfung

Trupps der Feuerwehr gingen unter Atemschutz in den stark verrauchten Raum, um die Brandquelle zu lokalisieren und potenzielle Gefahren für Personen oder Tiere auszuschließen. Vor Ort stellte sich heraus, dass mehrere Batterien in einem Speicherschrank in Flammen standen. Da die Akkus nicht stromlos geschaltet werden konnten, war ein besonders vorsichtiges Vorgehen notwendig. Jeder Akku wurde unter Atemschutz aus dem Schrank demontiert, um ein erneutes Aufflammen oder chemische Reaktionen zu vermeiden. Die Batterien wurden ins Freie gebracht und auf einem angrenzenden Feld gekühlt. Auch der gesamte Speicherschrank wurde entfernt und gesichert abgekühlt.

Dauer des Einsatzes

Die Löscharbeiten zogen sich über etwa zweieinhalb Stunden hin, da die Brandherde sorgfältig überwacht und gekühlt werden mussten. Erst nachdem alle Batterien und der Speicherschrank gesichert waren, konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Folgen des Brandes

Glücklicherweise kamen bei dem Einsatz weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Der Melkstall konnte nach den Maßnahmen jedoch nicht wieder in Betrieb genommen werden, da der Technikraum stark belastet und durch den Rauch kontaminiert war.

Beteiligte Kräfte

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Polizei, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers. Diese Unterstützung war erforderlich, um die Stromversorgung zu sichern und die Einsatzstelle abzusperren.

Bildunterschrift: FFW Hude

Original-Content: news aktuell

Das könnte Sie interessieren

Hinterlasse einen Kommentar

* By using this form you agree with the storage and handling of your data by this website.

Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können sich auch dagegen entscheiden, wenn Sie es wünschen. Akzeptieren Mehr lesen

Adblock Detected

Please support us by disabling your AdBlocker extension from your browsers for our website.