Bremer Bundespolizei warnt vor Gefahren an Bahnanlagen
Bremen (ots) – Die Bundespolizei erhält weiterhin Meldungen über Kinder und Jugendliche, die sich in der Nähe von Bahngleisen aufhalten oder Gegenstände auf die Gleise legen. Angesichts der bevorstehenden Zeugnisferien in Bremen und Niedersachsen warnt die Bremer Bundespolizei eindringlich vor den Lebensgefahren auf Bahnanlagen.
Vorfall am Bahnhof Scheeßel
Am Mittwochnachmittag (28. Januar) legten zwei zehnjährige Kinder in der Nähe des Bahnhofs Scheeßel Eisplatten und Schneebälle auf die Gleise. Der Lokführer eines Metronom-Zuges bemerkte die beiden und informierte die Bundespolizei. Eine Streife der Landespolizei traf die Jungen kurz darauf am Einsatzort an. Sie wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben und erhielten in deren Anwesenheit eine umfassende Aufklärung über die Gefahren im Gleisbereich.
Aufruf zur Vorsicht
Die Bundespolizeiinspektion Bremen erneuert ihre Warnung vor den Gefahren des Bahnbetriebs und appelliert an Kinder und Jugendliche, sich von Bahnanlagen fernzuhalten. Bereits der Aufenthalt im Gleisbereich kann lebensgefährlich sein, da Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde annähern können und Bremswege von bis zu 1.000 Metern erforderlich sind. Zudem sind moderne Züge sehr leise und werden erst spät wahrgenommen. Das Ablegen von Gegenständen auf den Gleisen stellt einen gefährlichen Eingriff in den Bahnbetrieb dar und ist strafbar. Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, ihren Kindern die Gefahren des Spiels an Bahnanlagen zu verdeutlichen.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
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